Nach eingehender und reiflicher Überlegung haben wir uns nun doch für Bretten als Geburtsort entschieden bzw. für die Rechbergklinik als Krankenhaus.
Warum? Weil man dort keine Nummer unter vielen ist. Das in Karlsruhe im Klinikum erinnert doch irgendwie an Massenabfertigung - zumindest stehen sowohl André als auch ich immer noch unter diesem Eindruck der geschätzten 150 Leute beim Infoabend im Februar. Himmel hilf, so muss ein Almabtrieb aussehen.
Bretten hat laut eigenen Angaben pro Jahr 500 Geburten, das macht pro Tag anderthalb. Wenn man also Glück hat, ist man selbst die einzige Geburt am Tag. Das ist ein ganz anderes Betreuungsverhältnis und vor allem eine himmlische Ruhe dort im Kreißsaalbereich. War vorgestern und heute zum CTG dort, wäre fast eingeschlafen, so friedlich ist es da.
Was ich über die verranzte Station geschrieben hab, stimmt prinzipiell. Allerdings sind die "Komfortzimmer" saniert und hübsch hergerichtet. Das ist uns dann auch das Doppelte an Kosten wert, die auf uns zukommen werden (90 statt 45 Euro pro Tag).
Und es sind von hier 6,5 Kilometer und vier Ampeln bis zum Krankenhaus. Doch, ich denk, das ist nun die richtige Entscheidung. Karlsruhe schön und gut, aber über die Panikphase ("Hilfe, ich brauch Maximalversorgung, sonst fühle ich mich nicht wohl!") bin ich gottseisgelobt hinaus. Und zum Subway ist's näher :D
Weiß jemand was übers Essen dort?